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MOBAVIP - Mobility and Orientation for Blind And Visually Impaired Persons

Finanzierung:

Lifelong Learning Programm - Leonardo da Vinci

 

Projektlaufzeit:

1.11.2008 – 30.11.2010

 

Projektleitung:

National Commisson Persons with Disability, Malta

 

Projektpartner:

Provision Solutions, UK
SZS des KIT
Sehwerk, Orientierung und Mobilität

 

Abstract:

  • Projektinhalt
  • Projektziele
  • Partnereinrichtungen
  • Allgemeine Beschreibung tangibler und intangibler Outcomes
  • Wirkung

 

Ein Mobilitäts- und Orientierungstraining (MOT) ermöglicht Sehgeschädigten die eigenständige Orientierung und Mobilität im Alltagsleben, sei es Zuhause, am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld. Dieses Projekt möchte die Notwendigkeit von MOT für blinde und sehbehinderte Menschen in Malta aufzeigen, denn bisher gibt es kein solches Angebot. Orientierungs- und Mobilitätstrainings bieten eine Schlüsselqualifikation, um blinden und sehbehinderten Menschen beim Erreichen ihrer weitestmöglichen Unabhängigkeit zu unterstützen.

Projektziele: 

  • Analyse der Situation blinder und sehbehinderter Menschen bezüglich Mobilität und Orientierung und Ausarbeitung der entsprechenden Bedürfnisse
  • Entwicklung eines kleinen Vorbereitungskurses zu Mobilität und Orientierung für Personen, die an diesem Arbeitsfeld interessiert sind mit einem anschliessenden Training zur Inklusion Behinderter.
  • Angebot dieser kleinen Kurse für eine Anzahl sehender im Bereich Mobilität und Orientierung tätiger Personen. Befähigung zur weiterführenden Schulung mit dem Berufsziel 'qualifizierter Ausbilder' und  der Möglichkeit auf eine berufliche Anstellung mit dieser Tätigkeit.
  • Förderung des IT- Einsatzes bei den Projektnutzern.
  • Transfer der aus dem Vorbereitungskurs gewonnen Kenntnisse auf blinde und sehbehinderte Menschen, um deren Orientierungs- und Mobilitätfähigkeiten so weit zu verbessern, dass sie Chancen auf dem Arbeitsmarkt wahrnehmen können, um in Beschäftigung zu gelangen.
  • Die Verbesserung der Unabhängigkeit Blinder und Sehbehinderter durch Förderung der selbstständigen und unabhängigen Orientierung Zuhause, in der Schule, bei der Arbeit und im Lebensumfeld.


Dem Projektkonsortium gehört die National Commission Persons with Disability in Malta an mit Erfahrungen in Themen der Partizipation in behindertenspezifischen Projekten, Provision Solutions in Großbritannien, die Expertise im Bereich Rehabilitation und speziell Mobilitäts- und Orientierungstraining haben. Weiterer Partner ist das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT in Deutschland mit Expertise in der  IT-Anwendung zur Untersützung Blinder und Sehbehinderter im Studium.

 

Dieses Projekt ermöglicht die Ausbildung zum qualifizierten Mobilitäts- und Oriertierungstrainer und bietet die Chance, mitzugestalten und ein besseres Verständnis der Fähigkeiten und Kompetenzen dieses Berufs zu erwerben. Blinde und sehbehinderte Menschen, die nie ein Mobilitäts- und Orientierungstraining kennen gelernt haben, können durch das Absolvieren dieses Trainings ihre Unabhängigkeit stärken und auf diese Weise aktiver an der Gesellschaft teil haben.